09.01.2018 16:21

Sahara: Weiße Pracht

In der heißesten Wüste der Welt hat es geschneit

Ein ungewöhnliches Spektakel hat man am Wochenende in der Sahara in Algerien beobachten können: In der heißesten Wüste der Welt lag Schnee. Es ist der zweite Winter in Folge, in dem man dieses seltene Ereignis bestaunen kann – im Dezember 2016 hat es ebenfalls in der Wüste gescheit. Davor war die Sahara 40 Jahre schneefrei.

Die Schneedecke ist bis zu 40 Zentimeter hoch. Sonntagfrüh hatte es zu schneien begonnen und die sonst roten Dünen wurden in ein weißes Gewand gehüllt. Doch der Anblick war nicht lange zu bestaunen – bereits am Nachmittag schmolz das ungewöhnliche Phänomen bereits dahin.

Das Wüstendorf Ain Sefra in Algerien gilt als das Tor zur Sahara - dort fielen ebenfalls ein paar Zentimeter Schnee. Die Kinder des Ortes freuten sich durchaus über die weiße Überraschung: Schneemänner wurden gebaut, die verschneiten Dünen zum Schlittenfahren genutzt. Im Winter 2016 war die Situation weniger entspannt: Der Schneefall kurz nach Weihnachten verursachte Chaos in Ain Sefra, durch die rutschigen Straßen strandeten Buspassagiere in dem Wüstendorf und konnten ihre Reise nicht fortsetzen.

Hochdruckgebiet über Europa bescherte der Sahara Schnee
Die schneebedeckten Dünen sind ein ungewöhnliches Bild. Schuld daran ist das Hochdruckgebiet über Europa am Wochenende, das bewirkte, dass kalte Luft Richtung Süden nach Nordafrika geschoben wurde.

Miriam Krammer
Miriam Krammer

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