26.03.2009 23:35 |

Bittere Heimpleite

KAC verliert gegen Salzburg mit 3:6

Schock für den KAC: Im dritten Finalspiel der Eishockey-Bundesliga haben die Rotjacken am Donnerstagabend eine bittere 3:6-Niederlage gegen Red Bull Salzburg einstecken müssen. Eine Heimniederlage, die man unbedingt vermeiden wollte. In der Best-of-Seven-Serie führt Salzburg nun mit 2:1. Die Schlussoffensive des KAC im dritten Drittel kam zu spät. Bilder vom Spiel findest du in der Infobox!

Ausgerechnet in der Finalserie holten sich die Salzburger vor 5.100 Fans in der ausverkauften Stadthalle den ersten Saisonsieg in Klagenfurt -zuletzt gelang dies im Jänner 2008.

Glückliches Führungstor der Salzburger
Schon vom Start weg erarbeiteten sich die Red Bulls ein deutliches Übergewicht. Für die verdiente Führung benötigte man jedoch eine gehörige Portion Glück, Manuel Latusa schlenzte den Puck – seitlich hinter dem KAC-Tor stehend – zur Mitte, und dieser prallte von der Schulter von KAC-Goalie Travis Scott ins Tor (14.).

Salzburg wirkte frischer und lebendiger, die Klagenfurter, die erneut ohne Captain Christoph Brandner (Gehirnerschütterung) auskommen mussten, konnten sich nicht einmal in ihren zahlreichen Überzahlsituationen entscheidend in Szene setzen.

Koch trifft nach Scott-„Ausflug“ ins leere Tor
Im Mitteldrittel präsentierte sich der KAC zwar verbessert, das reichte jedoch an diesem Tag bei weitem nicht. Und auch beim 0:2 machte Scott keinen guten Eindruck. Der Goalie rutschte aus und verlor den Stock, John Hughes legte quer zu Thomas Koch, und dieser traf ins leere Gehäuse (26.). Die 3:0-Führung legten die Salzburger dann sogar in Unterzahl nach, Hughes ließ Scott keine Chance (29.).

Etwas Leben kam in die Stadthalle, als Gregor Hager in einer 4:3-Überzahl auf 1:3 verkürzte (35.). Doch Mario Scalzo stellte nur 90 Sekunden später auf 4:1 für die Salzburger (36.) und sorgte dafür, dass zahlreiche Bierbecher aufs Eis flogen.

Letztes KAC-„Lebenszeichen“ durch Geier-Treffer
Genau eine Minute vor Ende des zweiten Drittels schaffte Stefan Geier den zweiten KAC-Treffer und hielt damit die kleinen Hoffnungen der Klagenfurter am Leben (40.).

Im Schlussabschnitt stellte Matthias Trattnig die Dreitoreführung der "Bullen" wieder her (42./PP).  Der KAC zeigte zumindest Moral und verkürzte durch einen satten Schuss von Jeffrey Tory ins Kreuzeck auf 3:5 (46./PP).

Schlussoffensive des KAC vergeblich
Damit verwandelte sich die KAC-Halle noch einmal in einen Hexenkessel, doch die Salzburger behielten die Nerven und brachten den Vorsprung über die Zeit. Latusa legte sogar mit einem Empty-Net-Treffer in den Schlusssekunden das 6:3 nach (60.).

Bilder vom Spiel findest du in der Infobox!

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