Der Treibacher raste in seinem Ford Galaxy mit 200 Sachen von St. Veit nach Klagenfurt und retour. Die Polizisten, die in die Wahnsinns-Jagd zwischen St. Veit über Klagenfurt-Feschnig bis Liebenfels involviert waren, haben die Geschwindigkeitsübertretungen des jungen Treibachers, der einen 180 PS starken Ford fährt, mitprotokolliert.
Beamter gab Warnschuss ab
"Er hat bei der halsbrecherischen Fahrt auch noch mehrere Polizeisperren durchbrochen", heißt es. Und: "Ein Moosburger Beamter gab aufgrund der unmittelbaren Bedrohung sogar einen Warnschuss ab. Der Mann raste einfach weiter."
Erst in Liebenfels war in einer Sackgasse schließlich Endstation. Dort ließ sich der 25-Jährige widerstandslos festnehmen. Der Alkotest ergab 1,8 Promille - was die Fülle an Gesetzesübertretungen noch erschwert.
Dass niemandem etwas passiert ist, grenzt an ein Wunder. Doch muss sich der Treibacher wohl zumindest wegen Gefährdung und Sachbeschädigung verantworten: In der St. Veiter Straße in Klagenfurt hatte er nämlich etliche Wahlplakatständer niedergemäht.
von Kerstin Wassermann, Kärntner Krone
Symbolbild










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