Streit um Kraftwerk

Stadtwerke brauchen einen Millionen-Zuschuss

Kärnten
21.02.2009 00:16
Die Debatte um das in Klagenfurt geplante Gas-Kraftwerk kostet die Stadtwerke Millionen. Weil das Projekt nach drei Jahren Planungsphase noch immer in der Schwebe hängt, drohen Abschreibungen durch den Verbund in der Höhe von 50 Millionen Euro. Der finanziell angeschlagenen Konzern braucht dringend einen Zuschuss in Millionenhöhe.

Der "Krone" wurde ein Brief an Bürgermeister Harald Scheucher zugespielt, in dem von einer "ernsthaften wirtschaftlichen Entwicklung" bei den Stadtwerken die Rede ist. Der Konzern hat aufgrund der prekären Situation ein 250 Punkte umfassendes Sparprogramm entwickelt, dem ja auch die Pensionsvorsorge der Mitarbeiter zum Opfer fällt. 

Während Stadtrat Christian Scheider fordert, dass der Bonus weiterhin ausbezahlt wird, sagt Scheucher: "Das Problem ist der Verbund. Weil beim Kraftwerk nichts weitergeht, wurden Millionen Euro vom Firmenwert abgeschrieben. Das kostet die Stadt viel Geld." 

STW benötigen fünf Millionen Euro
Daher werde seitens der Stadtwerke eine Finanzspritze von der Stadt, beziehungsweise ein Kredit in der Größenordnung von fünf Millionen Euro benötigt. 

Trotz der wie erwartet deutlich schlechter ausfallenden Ertragssituation 2009, schließt STW-Vorstand Michael Junghans Preiserhöhungen im Bereich Energie heuer aus.

von Thomas Leitner, Kärntner Krone und kaerntnerkrone.at

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