Mitarbeiter empört

Stadtwerke wollen Pensionsvorsorge streichen

Kärnten
19.02.2009 17:55
Die Wirtschaftsflaute hat auch die Stadtwerke Klagenfurt voll erwischt! Um Kosten zu sparen will das Unternehmen jetzt die Pensionsvorsorgeversicherung der Mitarbeiter streichen. Ein Bonus, der Angestellten für den Verzicht auf Magistrats-"Zuckerln" gewährt wurde.

Denn nach der Teilprivatisierung der Stadtwerke erhielten die Mitarbeiter statt des "jährlichen Weihnachtsgeschenkes" vom Magistrat eine Prämie von 300 Euro pro Jahr für die Pensionsvorsorge.

Eine Vergünstigung, die nach Sparmaßnahmen wie dem neuen "Mitarbeiterpool" dem Sparpaket der STW zum Opfer fallen soll. 

Vergünstigungen wieder ab 2010?
"Das Programm umfasst insgesamt 250 Maßnahmen. Und ja, es gibt Verhandlungen über diese Betriebsvereinbarung mit dem Betriebsrat", erklärt STW-Vorstand Michael Junghans, der hofft, die Vergünstigungen 2010 wieder anbieten zu können. 

Dieses Jahr werde hingegen alles auf den Prüfstand gestellt, um Kosten zu sparen - drei bis fünf Millionen Euro weniger Umsatz werden befürchtet. 

Kündigungen vermeiden
Während sich viele Mitarbeiter angesichts der "hohen Gehälter in der Chef-Etage" getäuscht fühlen, meint Junghans: "Wir versuchen alles, um die Wirtschaftskrise ohne betriebsbedingte Kündigungen durchstehen zu können."

von Thomas Leitner, Kärntner Krone

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