Bewerbungsflut

2.000 Bewerber für 50 freie Posten bei der Polizei

Kärnten
13.02.2009 15:33
Die derzeitige Wirtschaftskrise treibt Kärntens Jugend in scheinbar sichere berufliche Häfen. Für die aktuell ausgeschriebenen 50 neuen Planposten bei der Polizei stapeln sich bereits 2.000 Bewerbungen bei Landeskommandant Wolfgang Rauchegger. Und dabei läuft die Bewerbungsfrist noch bis Ende Februar.
Unglaublich, welchen Ansturm die Ausschreibung von 50 neuen Planposten bei Kärntens Polizei ausgelöst hat. Landeskommandant Wolfgang Rauchegger: "Wir haben bereits an die 2.000 Bewerbungen auf dem Tisch liegen, dabei ist die Einreichfrist noch nicht zu Ende."

Schulung und Einsatz in Kärnten
Für den obersten Gesetzeshüter unseres Landes liegen die Motive für diesen Ansturm auf der Hand. Rauchegger: "Einerseits wird es wohl die Wirtschaftskrise sein, andererseits ist es die erste Ausbildung seit zehn Jahren, die für Dienstposten im Land gedacht ist." Was nichts anderes bedeutet, als dass die Bewerber nicht nur in Kärnten geschult werden, sondern auch ihren Beruf in Zukunft in Kärnten ausüben werden und nicht etwa in Wien oder Vorarlberg. 

Erhöhung des Frauenanteils
Wer darf sich überhaupt Chancen ausrechnen? Die Bewerber sollten zwischen 18 und 30 Jahre alt sein, sämtliche Untersuchungen bestehen und - bei gleicher Qualifikation - weiblich sein. Wolfgang Rauchegger: "Wir streben eine Erhöhung des Frauenanteils in der Kärntner Polizei an. Der liegt derzeit bei fünf Prozent." Die in Krumpendorf zu absolvierende Ausbildung zum Polizisten dauert übrigens 24 Monate und endet auf Wunsch auch mit einer Berufsreifeprüfung.

von Fritz Kimeswenger, Kärntner Krone und kaerntnerkrone.at
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