Nach Seitensprung

Verlobte geht fremd: Mann attackiert Nebenbuhler

Österreich
13.07.2008 17:53
Beim Seitensprung hat ein 25-jähriger Niederösterreicher seine fünf Jahre jüngere Verlobte erwischt. Der Ehemann in spe attackierte daraufhin den 40-jährigen Nebenbuhler, der die Flucht ergriff und sich in einem Zimmer des Hauses in St. Pölten einsperrte. Der Polizei erzählte der 25-Jährige, der "Konkurrent" habe die junge Frau vergewaltigt und sich mit Schusswaffen verschanzt. Zumindest Letzteres war dann aber nicht der Fall, berichtete die Exekutive am Sonntag.

Nach Angaben des zuständigen Stadtpolizeikommandos dürfte der 25-Jährige seine Verlobte am Freitagabend beim Sex mit dem 40-Jährigen überrascht haben. Daraufhin rastete der Niederösterreicher aus und schlug und trat den Nebenbuhler. 

Der "Konkurrent" flüchtete aus dem Zimmer und sperrte sich aus Angst vor weiteren Attacken in dem Wohnhaus in einem Raum ein. Den alarmierten Polizeikräften erzählte der 25-Jährige aber eine völlig andere Version der Ereignisse: Der 40-Jährige habe sich mit Waffen verschanzt, die 20-Jährige sei vergewaltigt worden, auch seien bereits Schüsse gefallen.

Der angebliche Täter, der 40-Jährige, wurde von den Beamten zum Verlassen des Zimmers aufgefordert. Waffen oder sonstige gefährliche Gegenstände wurden aber bei ihm nicht gefunden. Ob "tatsächlich ein Sexualdelikt vorliegt, erscheint zumindest fraglich", hieß es von der Polizei am Sonntag.

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