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04.12.2016 - 22:59
FPÖ-Generalsekretär Kickl und die Identitären (li. deren Logo) sind bei dem "Kongress" vertreten.
Foto: APA/Erwin Scheriau, Wikipedia, thinkstockphotos.de

FPÖ- Kickl & Identitäre als "Verteidiger Europas"?

09.10.2016, 12:39

Eine funktionierende Demokratie hält ja so einiges aus. Selbst die Zweite Republik wird also das Treffen der ultrarechten "Verteidiger Europas" mit FPÖ- Generalsekretär Herbert Kickl, den Identitären und noch einigen weiteren einschlägig bekannten Referenten am 29. Oktober in Linz überstehen. Proteste des politischen Gegners sind jedoch so gut wie sicher.

"Kongress: Verteidiger Europas" - darunter ein Porträtfoto von Kickl, daneben ein Bild von einem neurechten deutschen Publizisten, etwas weiter darunter das Logo der Identitären, gefolgt vom Emblem der Privatbrauerei "Nibelungengold". Die Startseite des rechten Treffens überrascht mit dieser demonstrativ offenen Annäherung der Strache- FPÖ an die ultrarechten Identitären.

"Ist das jetzt echt oder eine Satire- Nummer?", hinterfragt "Falter"- Chefredakteur Florian Klenk auf der Social- Media- Plattform Twitter dieses "Europäische Forum" in Linz. Und diese Frage ist nicht ganz unberechtigt: Denn neben Kickl und der Pro- Assad- Referentin Maram Susli aus Syrien wird auch Roland Hofbauer, der Chefredakteur des Magazins "alles roger", als Vortragender genannt. Den meisten ist Hofbauer noch als Ex- Ehemann der ORF- Talkerin Barbara Karlich bekannt.

Diese etwas wilde Mischung an Referenten will laut Eigendefinition "eine Leistungsschau der patriotischen, identitären und konservativen Arbeit im publizistischen, kulturschaffenden sowie politischen Bereich" bieten. Zitat: "Als Verteidiger Europas machen wir uns gemeinsam auf, unsere Völker, Traditionen und Werte zu beschützen."

Die Linke wird dieses Treffen am 29. Oktober in der Linzer Innenstadt vermutlich ebenfalls für eine "Leistungsschau" nutzen.

Und spannend wird auch, wie der sozialdemokratische Bürgermeister von Linz, Klaus Luger, reagieren wird - ein Ignorieren der Aufmarschpläne der Rechten könnte der Kultur- und Stahlstadt, deren Ruf historisch nicht unbelastet ist, vermutlich schaden.

09.10.2016, 12:39
Richard Schmitt, krone.at
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