Mo, 28. Mai 2018

Robert K.s Vater:

15.05.2018 23:04

Mädchen-Mörder (16) „wollte auch Bruder umbringen“

Er ist erst 16 - und hat gestanden, auf äußerst brutale Art und Weise das siebenjährige Nachbarsmädchen Hadishat umgebracht zu haben. Mehr noch: Der Mord an der Kleinen tut ihm laut Polizei nicht einmal leid. Von Empathie keine Spur. Von einer psychischen Störung spricht nun auch der Vater von Robert K. Das allerdings habe ihm erst die Polizei erzählt - ebenso wie dass der Teenager schon einmal jemanden töten habe wollen: seinen eigenen Bruder!

Am Dienstag wurde der 16-jährige Robert K. als Tatverdächtiger im Mordfall Hadishat festgenommen. Die Leiche der Siebenjährigen war in einem Müllcontainer im Dittes-Hof im Wiener Bezirk Döbling gefunden worden.

Video: Nachbarin über die Familie des Verdächtigen

Vater spricht im tschetschenischen Fernsehen über seinen Sohn
In einem Video, das angeblich das tschetschenische Fernsehen ausstrahlte, sagte der Vater Berichten zufolge selbst, dass er mit den Nerven am Ende sei. Er habe Hadishat geliebt „wie meine eigene Tochter“. Mit seinem Sohn habe er noch nicht sprechen dürfen, von der Polizei habe er aber erfahren, dass der 16-Jährige wohl psychisch krank sei. „Sie haben mich gefragt, warum ich das nicht bemerkt habe“, so der Mann.

Der 16-Jährige, der bei den Vernehmungen bisher keine Reue zeigte und angab, er habe das kleine Mädchen, das er schon so lange kannte und das oft bei der Familie zu Besuch war, um mit der Katze zu spielen, getötet, weil er an dem Tag schlecht drauf gewesen sei, habe bereits zuvor Mordfantasien gehabt. Laut Robert K.s Vater habe er der Polizei erzählt, „dass er auch schon seinen jüngeren Bruder töten wollte“.

Familie des Mädchens: „Wie soll man das ertragen?“
Auch die Familie der kleinen Hadishat wandte sich am Dienstag an die Öffentlichkeit. Im von Anwalt Nikolaus Rast medienwirksam initiierten Treffen nach der Verhaftung des mutmaßlichen Mörders der Siebenjährigen trat die Familie vor die Kameras - völlig am Ende ...

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