Wenn Stadtrat Hacker niederösterreichische Patienten völlig respektlos und abgehoben als „Schnorrer“ bezeichnet, ist wohl langsam der Höhepunkt des Politstreites Wien gegen Niederösterreich erreicht. Wissen Sie eigentlich, werter Herr Hacker, dass Sie da über meist recht kranke, oft verzweifelte Menschen urteilen, die nicht nur über Jahrzehnte Sozialversicherung bezahlt haben, sondern auch so nebenbei eine ganze Menge Steuer ablieferten und damit die Infrastruktur und somit auch die Spitäler Wiens mitfinanziert haben? Wissen Sie und Ihr Bürgermeister, dass sich in der ganzen Welt die Spitzenmedizin nur in Großstädten ansiedelt? Das ist aber nicht Ihr Verdienst, sondern hat andere Gründe! Doch mit Ihren Weisungen bewirken Sie, dass Nichtwiener von der Spitzenmedizin ausgeschlossen werden. Eigentlich für einen Sozialdemokraten ein unwürdiges Handeln! Und wenn sich – wie kürzlich erlebt – in einem Wiener Spital ein beitragszahlender Österreicher und Türke mit einem nichtzahlenden Syrer und Afghanen das Zimmer teilen, bekommt der von ihnen erfundene Begriff „Gastpatient“ eine ganz andere Bedeutung. Aber zugegeben, auch Frau Mikl-Leitner sollte die Arbeit ihrer Bürokraten in der Landesagentur NÖ ein wenig hinterfragen. Hier werden Spitäler geschlossen, Spitalsabteilungen umfunktioniert, Notarztstützpunkte aufgelassen und die Notfallversorgung zum Teil von Sanitätern mit einer sechsmonatigen Ausbildung übernommen, die in andern Ländern für diese Ausbildung 3 bis 4 Jahre brauchen. Vielleicht wäre es in beiden Bundesländern sinnvoll, bei solchen Entscheidungen die Bevölkerung und Fachleute an der Basis mitzunehmen und nicht Politspiele auf Kosten der Patienten durchzuführen.
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