Mit dem Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Nicht so für die Politik. Kaum eine Partei, die diesen Tag nicht für besonders publicitywirksame Veranstaltungen nutzt. Ob in den Bierzelten oder an anderen Orten, es wird zugespitzt, untergriffig ausgeteilt und der politische Mitbewerber verbal verunglimpft. Es sind meist beschämende, niveauarme Veranstaltungen, die einer Demokratie unwürdig sind und das Land spalten. Die Stimmung im Land wird weiter angeheizt. Besonders aufpeitschend agiert die FPÖ. Das Land als vor dem Ruin stehend dargestellt, werden Feindbilder konstruiert, den Medien offen gedroht und Ausländer pauschal für nahezu alle Missstände im Land verantwortlich gemacht. Die lautstarken Redner in den Bierzelten mit ihren untergriffigen Argumenten und persönlichen Anfeindungen veranlassen manche Zuhörer zur Nachahmung. Der unsägliche politische FPÖ-Aschermittwoch wird als nicht ganz ernst zu nehmende Veranstaltung bagatellisiert und achselzuckend zur Kenntnis genommen. Kritik an der Politik, das Aufzeigen von politischen Baustellen und Darstellen der Versäumnisse ist zulässig, demokratiepolitisch sogar notwendig. Nicht angebracht ist, wie die FPÖ den politischen Aschermittwoch inszeniert. Die meisten Menschen lehnen Veranstaltungen in dieser Form entschieden ab. Jede politische Partei trägt Verantwortung für ein gedeihliches Zusammenleben. Da haben aufpeitschende Bierzeltparolen und persönliche Anfeindungen keinen Platz.
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