Das freie Wort

Sonnenuntergang in Österreich

Die Regierungen Kurz und Nehammer haben bereits den Grundstein zu der derzeitigen Finanzkrise im Hause Österreich gelegt. Sie waren offensichtlich der Meinung, „Corona“ hätte ihnen einen Freischein zur unbegrenzten Geldverteilung ausgestellt, was sie unter dem Motto „Koste es, was es wolle“ auch umgesetzt haben. Woher das Geld kommt, danach fragte in dieser Zeit voller Angst, welche von Regierung und div. Medien noch kräftig geschürt wurde, kaum jemand. Schon damals geriet das Budget voll aus dem Ruder. Zum Ende der Regierung Nehammer wusste man noch nicht einmal die Höhe der angefallenen Schulden, und der damalige FM Brunner hat uns zum Abschied auch noch belogen und sich nach Brüssel verabschiedet, um sich zur Belohnung für seine Untaten auch noch einen hoch dotierten Job anzulachen – ähnlich wie sein Chef BK Nehammer. Die in der Folge nach Turbulenzen entstandene „Kickl-Verhinderungs-Ampel“, hat bis heute keinen Durchblick, präsentiert uns permanent schlechtere Budgetzahlen und hat außer einseitigen Belastungen, die zumeist die unteren Einkommensschichten und den Mittelstand, der gerade erfolgreich ausgerottet wird, betreffen, noch kaum etwas zuwege gebracht. Die Kosten dieser unfähigen, aufgeblähten Regierung sind enorm. Dass man Problemen wie der hohen Inflation, den horrenden Energiekosten und Preisen für Lebensmittel, der hohen Anzahl von Insolvenzen und der damit steigenden Arbeitslosigkeit so gut wie nichts entgegenzusetzen hat, davon hat uns diese Regierung längst überzeugt. Der Schuldenberg wächst weiter im Eilzugstempo, und wir steuern geradewegs in ein finanzielles Desaster. Der amtierende Bundeskanzler sitzt krankheitsbedingt zu Hause im Homeoffice und wird durch seine Inaktivität die Probleme kaum lösen, sein Stellvertreter, der Vizekanzler, hat offensichtlich sein Plansoll mit der persönlichen Überstellung eines Notenblattes in die USA für 2025 bereits erfüllt, und die Außenministerin fliegt Geld verteilend durch die Welt, besucht die Ukraine, Ägypten, Kolumbien usw. und hüpft in fremdländischen Trachten und Kleidern durch die Gegend. Eine Kosten-Nutzen-Rechnung dieser Reisen wäre äußerst interessant. Diesen Begriff kennt aber unsere Regierung offensichtlich überhaupt nicht. Sie macht einfach weiter, als wäre alles in bester Ordnung. Auch der Totalabsturz in den Umfragen stört weiter nicht. Man bleibt einfach säumig mit wirksamen Gegenmaßnahmen bei nahezu allen auftretenden Krisen, weil man offensichtlich dafür keine Lösungen parat hat. Bleibt zu hoffen, dass eine totale Sonnenfinsternis über Österreich noch verhindert werden kann und diese Regierung rechtzeitig vorher untergeht. Denn eines steht mit ziemlicher Sicherheit fest: Was auch immer nachkommt, schlechter kann es wohl kaum jemand machen – und es ist bereits fünf nach zwölf.

Franz Zwickl, Muthmannsdorf

Erschienen am Mo, 24.11.2025

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