Endlich kommt eine Ministerin auf die Idee, eine Reform des Sexualstrafrechtes anzukündigen. Die Zeit ist jedenfalls überreif. Anscheinend gab es für die ehemalige grüne Justizministerin keinen Grund, irgendetwas zu unternehmen. Aufgefallen ist aber, dass sehr viele Staranwälte die Verteidigung der Beklagten übernommen haben. Das alleine sollte schon ein Alarmzeichen sein, dass diese Eliten von der Verfahrenshilfe wohl kaum bezahlt werden. Offensichtlich sind aber auch Vernehmungsbeamte noch nicht richtig geschult, wie eine Einvernahme mit diesem jungen Alter zu erfolgen hat. Ein Versagen der gesamten Justiz mit weitreichenden Folgen. Ein Triumph für die Angeklagten, die freigesprochen wurden, und ein lebenslanger seelischer Schaden für ein junges Mädchen. Ein Spaß wird das wohl kaum gewesen sein. Was sich da die Geschworenen gedacht haben, ist nur schwer nachzuvollziehen.
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