Franz Vranitzky, SPÖ-Kanzler von 1986 bis 1997, verbot die Zusammenarbeit mit den Freiheitlichen. Die Aufweichung der „Vranitzky-Doktrin“ begann schon 2015 unter LH Hans Niessl (Bgld.). Er scheute sich nicht, mit den Blauen eine Koalition einzugehen. Inzwischen negiert eine Mehrheit der Landesparteichefs die FPÖ-Verbannung. Aufstrebende Genossen wie Daniel Fellner (Ktn.) oder Martin Winkler (OÖ) pfeifen auf die Vranitzky-Vorgabe. Auch der steiermärkische Parteichef Max Lercher und Salzburgs SPÖ-Boss Markus Maurer rücken den Blauen immer näher. Kein Wunder, dass Spitzenzeichner Bruno Haberzettl uns einen Andreas Babler zeigt, dessen Schlüssel für die Parteizentrale nicht mehr passt. Das „Vranitzky-Schloss“ wurde von den aufstrebenden „Provinz-Roten“ heimlich ausgetauscht.
Dr. Wolfgang Geppert, Wien
Erschienen am Mo, 29.9.2025
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