Bei einem historischen Treffen im Weißen Haus saßen gestern die vermeintlich wichtigsten Vertreter der Europäischen Union mit dem amerikanischen Präsidenten an einem Tisch. Mit dem Präsidenten, den alle Anwesenden seit Jahren teils auf das Untergriffigste diskreditiert haben und dem sie als einem „kranken Narzissten“ vor der letzten US-Wahl wenig Chancen gegen den amtierenden Präsidenten bzw. dessen Ersatz einräumten. Nach seiner nur für uns Europäer etwas überraschenden Wahl machte man sich nun zwar etwas leiser hinter vorgehaltener Hand über ihn lustig, ergötzte sich aber u. a. daran, dass er es nicht schaffte, wie angekündigt den Ukraine-Krieg in 24 Stunden zu beenden. Dass er gleichzeitig durch seine teils unorthodoxen Machenschaften auch amerikanische Interessen forciert und Europas Wirtschaft weiter auf rasanter Talfahrt ist, sei nur nebenbei erwähnt. Und nun saßen dem mächtigsten Mann unseres Planeten genau diese diplomatischen Taferlklassler gegenüber, die seit drei Jahren jegliches Gespräch mit Präsident Putin verweigert haben, und bedankten sich unzählige Male unterwürfigst für Trumps Bemühungen, die beiden Kriegsparteien an einen Tisch zu bekommen und so den sinnlosen Krieg ehestmöglich zu beenden. Dieses opportunistische Schauspiel zeigte einmal mehr die diplomatische Inkompetenz der europäischen Spitzenpolitik. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass die Anführerin der europäischen Delegation bei den Gesprächen symbolträchtig am Rand des Verhandlungstisches saß. Es bleibt wirklich zu hoffen, dass die Bemühungen des amerikanischen Präsidenten von Erfolg gekrönt werden. Und ich bin sicher, dass es den ukrainischen und russischen Müttern reichlich egal ist, wenn es ein amerikanischer, zweifellos narzisstisch veranlagter Präsident war, der das Leben ihrer Söhne gerettet hat.
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