Die Moderatorin Claudia Reiterer ließ, so wie beinahe jeden Sonntagabend, wieder im ORF diskutieren, und zwar anlässlich der Affäre Schilling zum Thema „Politik als Charakterfrage“. Noch interessanter als diese Thematik war allerdings abermals die „Einladungspolitik“ zu dieser Sendung: Es debattierten nämlich zu dieser „Causa prima“ die einstige Haider-Vertraute Heide Schmidt, die ganz plötzlich nur aufgrund eines Volksbegehrens (?) einen ganz anderen, sprich linken Kurs einschlagen und eine neue Partei gründen wollte, und, noch pikanter und brisanter, die einstige grüne Bundessprecherin Eva Glawischnig, die quasi volley von der Politik in den Glücksspielkonzern Novomatic wechselte, was in so manchen Ländern aufgrund diverser Unvereinbarkeitsregelungen gar nicht möglich wäre. Meine „Charakterfrage“ dazu: Und so jemand traut sich ernsthaft, nach den ganzen kommunikativen Eigentoren der Grünen, im öffentlich-rechtlichen Fernsehen aufzutreten und dort auch noch die „objektive Schutzmantelmadonna“ der umstrittenen Frau Schilling zu mimen? Jedenfalls erstaunlich, was – so manche aus diesem Debatten-Reigen – selbst so als „vorbildlichen“ Charakter repräsentieren und vorzeigen.
Florian Stadler, Aschach/Donau
Erschienen am Mi, 29.5.2024
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