Das freie Wort

Tag der Muttersprache

Am 21. Februar begeht man den internationalen Tag der Muttersprache. Nicht zu verwechseln mit dem Tag der Mehrsprachigkeit am 26. September! Der 21. Februar erinnert uns daran, dass es die Muttersprache nicht mehr gibt, die wir Älteren noch in der Schule gelernt haben und mit der wir während unseres Studiums auch die wissenschaftlichen Arbeiten verfasst haben. In den letzten Jahrzehnten haben ein Sprachgewirr – vor allem das sog. „Denglisch“ – und der Gender-Feminismus sowie die politische Korrektheit überhandgenommen. Diese Begriffe heben Unterschiede hervor, wo ursprünglich gar keine waren. Ein Großteil der Menschen Österreichs – natürlich auch Deutschlands – hält das Gendern überhaupt nicht für sinnvoll, im Gegenteil, die meisten Menschen sind eindeutig gegen „Binnen-I“, gegen „Doppelpunkt“, gegen „Gender-Sternchen“ und ähnlichen Unfug! Übrigens, das Gendern bringt für die Frauenrechte gar nichts, manchmal ist es sogar unsinnig! Auch der Anglizismus hat unsere deutsche Muttersprache längst erobert. In manchen Wirtschaftsbereichen geht ohne englische Vokabeln rein gar nichts (Handel, Telekommunikation, Internet.)! Apropos gendern: Das Gendern ist der irrsinnige Versuch, unsere Muttersprache derart zu malträtieren und zu „verhunzen“, dass sie von keinem normalen Menschen mehr gelesen, verstanden und folglich auch nicht geschrieben werden kann. Das „ORF-Gender-Gestotter“ bei den Nachrichten und Interviews ist ein negatives Musterbeispiel! Die deutsche Rechtschreibung bzw. Grammatik ist sowieso schwierig genug, sie künstlich mit politischer Korrektheit und Gendern noch schwieriger zu machen ist wohl das Dümmste, was man machen kann. Kein Wunder, dass so viele Kinder, Schüler, aber auch Erwachsene nicht fließend lesen können – von den ausländischen Mitbewohnern gar nicht zu sprechen! Die Folgen sieht man bereits an den Universitäten, dort werden viele wissenschaftliche Arbeiten (Masterarbeiten, Dissertationen.) in der englischen Sprache verfasst, weil man die Verpflichtung zum Gendern dadurch umgehen kann. Übrigens, in Frankreich wurde das Gendern verboten!

Mag. Anton Bürger, per E-Mail

Erschienen am Mi, 21.2.2024

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