Der russische Präsident offeriert in einem umstrittenen Interview neuerliche Verhandlungsbereitschaft. Die Granden der EU hingegen buttern weitere 50 Milliarden Euro, größtenteils mit Kredit finanziert, in einen Krieg, den die Ukraine nicht gewinnen und Russland nicht verlieren wird. Auch wenn man sich nicht sicher ist, wie ernst gemeint das Angebot von Putin ist, sollte man es dennoch nicht ausschlagen und ihn direkt beim Wort nehmen, um weiteres Blutvergießen sofort zu stoppen und um zu retten, was noch zu retten ist. Einen Versuch wäre es allezeit wert. Auf einen Sieg der Ukraine und auf die Rückeroberung der verlorenen Gebiete zu setzen ist keine Option mit Zukunft. Doch wer soll die Gespräche leiten? Die EU und insbesondere die deutsche Ampel haben sich durch ihre Haltung und ihre Kriegsrhetorik selbst aus dem Spiel genommen. Die Amis unter Biden zeigen keine Interesse, weil sie in irriger Meinung noch immer an einen Abnutzungskrieg glauben, während die russische Wirtschaft mit 4 Prozent Wachstum boomt. Dem Westen fehlen leider aktuell nicht nur die nötigen Autoritäten sondern auch der Wille, diesen Krieg rasch zu beenden. Vielleicht gelingt es dem belächelten Herrn Erdoğan, die bereits einmal begonnenen Gespräche wieder aufzunehmen, oder Xi Jinping als baldiger neuer Weltbeherrscher übernimmt diese Rolle oder wir müssen auf Trump warten, der großmundig versprochen hat, als Präsident innerhalb von 24 Stunden eine Lösung herbeizuführen? Aber auch der Souverän, sprich das Volk, hat es in der Hand, einen Beitrag zur Erlangung des Friedens zu leisten, wenn er Anfang Juni 2024 europaweit zur Urne schreitet und die richtige Wahl trifft.
Reg.-Rat Berndt Stoisser, per E-Mail
Erschienen am Mi, 14.2.2024
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