Der russische Botschafter in Wien Dimitri Ljubinski beklagte sich in einem heimatlichen Nachrichtensender über den gegen ihn herrschenden „aggressiven Ton“ in Österreich. Dieser Umgangston ist gegen einen hohen Repräsentanten eines – wie das EU-Parlament nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine feststellte – „Schurkenstaates“, gegen den und sein Staatsoberhaupt bereits der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag im Zusammenhang mit Kriegsverbrechen ermittelt, auch nicht weiter verwunderlich. Dass es sich bei dem Überfall auf die Ukraine, bei dem bereits viele Zivilisten ihr Leben lassen mussten und vom Aggressor zivile Baulichkeiten zerstört wurden, um ein klassisches Kriegsverbrechen handelt, besteht wohl kein Zweifel.
Franz Köfel, Völs
Erschienen am Mo, 7.3.2022
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