Normalerweise ist es nicht meine Art, Gedankenaustausch über Medien zu betreiben. Aber im Sinne der Gerechtigkeit zum Thema Unterschiede der Pensionen zwischen Männern und Frauen gebietet sich eine Stellungnahme zum Leserbrief eines Herrn aus Linz in der „Krone“ vom 6. August. Mit versicherungstechnischen Formeln ist dieser Unterschied nämlich nicht zu erklären. Und auch nicht mit der Aussage, dass Frauen wegen des höheren durchschnittlichen Lebensalters länger in den Genuss der Pension kommen. Frauen können nichts dafür, dass sie im Normalfall länger leben als Männer. Und der Herr aus Linz vergisst, dass die niedrigeren Pensionen durch die niedrigeren Gehälter zustandekommen. Niedrigere Gehälter in den meisten Fällen trotz gleicher Position und Arbeitsleistung. Und noch etwas vergisst der Linzer: Frauen verlieren sehr viele Berufsjahre durch die Kindererziehung. Und sie verrichten unbezahlte Tätigkeiten im Haushalt durch unzählige Aufgaben. Wenn schon Versicherungsmathematik bemüht wird, sollte auch einmal eine Berechnung dieser Tätigkeiten erfolgen und zum Ansatz gebracht werden. Dann wird nämlich die Ungerechtigkeit noch viel augenscheinlicher! Sollte der Herr aus Linz in einer Familie mit Kindern leben, dann wird er diese Argumente einsehen, ist er ledig, könnte es sein, dass er viel Geld für Wäschereinigung, Haushaltshilfe und unzählige andere Kostenpositionen ausgeben muss.
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