Das freie Wort

Ich bin traurig und verzweifelt

Wien, eine Weltstadt, versagt auf allen Ebenen. Ich bin eine Tochter, die Mutter und Vater pflegt und am Ende ihrer Kräfte angelangt ist. Der Fonds Soziales Wien ist in Kenntnis gesetzt und teilt mir die traurige Nachricht mit, kein Pflegepersonal für meine bettlägerige Mutter, die dreimal am Tag eine Pflegehilfe benötigt, zu haben. Die Politiker sorgen sich um Radwege, obwohl wir nicht einmal einwandfreie Gehsteige haben, die für alte Menschen und Gehbehinderte geeignet sind. Unsere Senioren haben keine Plätze, wo man sie noch will, so muss meine Mutter im Krankenhaus auf der Internistischen Abteilung liegen und weiß Gott noch wie lange warten, bis sie in ihrer gewohnten Umgebung ist. Wofür wurden wir geimpft, am Leben erhalten, wenn ihr über die Sinnlosigkeit diverser Projekte diskutiert, wofür wir sowieso kein Geld haben oder es für wichtige Hilfe für Menschen benötigen. Ich bin traurig und verzweifelt, und ich bin ein Mensch.

Claudia Bican, Wien

Erschienen am Fr, 23.7.2021

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Weitere Leserbriefe
20.2.2026Datum auswählen
Keine Zustimmung!
Ist das nicht super? Österreich darf noch mehr Schulden machen, und das sogar mit offizieller Genehmigung durch Brüssel. Es gibt kein Verfahren und ...
Josef Höller
Aschermittwoch
Sämtliche Parteien gefallen sich darin, die eigenen Verdienste hochzujubeln und die politische Konkurrenz herabzusetzen. Konkurrenz ist legitim, das ...
Dipl.-Päd. Günther Kraftschik
Reden und Pointen
Bei den Aschermittwoch-Reden, egal wo, wurde derart heiße Luft produziert, dass sich die Temperatur mit dem Klimawandel schlagartig erhöht hat. ...
Wilhelm Lobmaier
Pausenlose Narretei!
Ich habe mich dabei ertappt, beim Durchzappen durch die Fernsehprogramme bei Kickls Aschermittwoch-Ansprache an sein „Volk“ etwa drei Minuten hängen ...
Reinhard Scheiblberger
Sinnlose Feindseligkeiten
Sinnlose Feindseligkeiten gegen politisch Andersdenkende sowie leeres Geschwätz prägten wieder die Aschermittwoch-Reden und Bierzeltrunden. Die Lage ...
Franz Pail
Aschermittwoch
Im Bierzelt und im „Hohen Haus“ sind die Reden meist ein Graus. Doch am Aschermittwoch gar, wirklich nichts mehr witzig war!
Fred Stöger
Großer Hollywoodstar von uns gegangen
Und wiederum ist ein ganz großer Hollywoodstar von uns gegangen. Robert Duvall ist gestorben. Aber seine Filme bleiben unvergessen. Wer kennt nicht ...
Herbert Führer
Sicherheit ist kein Verschiebebahnhof
Die jüngsten Debatten im Parlament zum Endbericht der Wehrdienstkommission sind ein Offenbarungseid der Koalition. Während Experten, die Frau ...
Othmar Wohlkönig, Vzlt. i. R., eh. Präsident der Österreichischen Unteroffiziersgesellschaft
Van der Bellen und das Bundesheer
Bundespräsident Van der Bellen war nicht beim Bundesheer, aber er ist für die Verlängerung des Grundwehrdienstes. Das ist typisch Österreich!
Rudolf Mayer
Der Wehrdienst
Alles ändert sich, auch die Waffen. Und da gehören unsere jungen Männer ordentlich geschult, ansonsten sind die teuren Waffen wertlos. Von mir aus ...
Ilse Schwarzberger
Tierquäler
Bei Tierquälern werde ich religiös. Ich würde nach der Bibel strafen, Auge um Auge. Eine große Zahl von Politikern hat ein Haustier. Keiner von ihnen ...
Annemarie Senz
„Freie Fahrt“
Ukrainer, die sich dauerhaft in Österreich aufhalten, müssen also weiter keine österr. Kfz-Kennzeichen und keine österr. Kfz-Haftpflichtversicherung ...
Herbert Kossegg
Abgeschobene Häftlinge
Wie in der „Krone“ zu lesen war, sollen im Vorjahr 208 Häftlinge in ihre Herkunftsländer überstellt worden sein. Es sei die Frage erlaubt, wie viele ...
Ralf Kernmayer
Österreicher immer höher verschuldet
Das ist ganz normal, wenn man über seine Verhältnisse lebt und nicht haushalten kann.
Elmar Moenius
Chinas E-Autos
Die EU wollte der Marktüberflutung des EU-Raums durch chinesische E-Autos mit Zöllen entgegenwirken. Das ist, wenn man sich den Markt ansieht, nicht ...
Helmut Pfeiffer
Wiens Ex-Stadträtin für Wohnbau
Frau Gaál schmeißt einen Superjob von einem Tag auf den anderen hin. Sofort ist Frau Hanel-Torsch da, die u. a. Geschäftsführerin der ...
Gily Klinger
Digitaler Euro statt Bargeld?
BM Marterbauer meint, dass es weiterhin Bargeld geben wird. Das glaube ich – allerdings wird man damit nicht mehr zahlen können, sondern man darf es ...
Stephan Pestitschek
Weiter freie Fahrt
Zum Bericht in der „Krone“ bezüglich der anhaltenden Befreiungen für ukrainische Staatsbürger und deren Fahrzeuge möchte ich Folgendes anmerken: Es ...
Josef Pratsch
Olympische Winterspiele
Die alpinen Skifahrer haben in Cortina kein Glück gehabt. Vier von dreißig möglichen Medaillen, das ist schon sehr traurig. Es entscheidet manchmal ...
Peter Hoch
Leider kein Faschingsscherz
Zwar kam die Mitteilung am Faschingssamstag, doch das „Traumschiff EU“ hat es allen Ernstes verbreitet: Österreich „darf“ trotz Defizitverfahren mehr ...
Detlef Heyss

Voriger Tag
20.2.2026Datum auswählen
Nächster Tag
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt