Sehr geehrter Herr Dr. Wailand, danke, endlich schreibt ein österreichischer Wirtschaftsjournalist gegen die unsinnige – und, wenn wir ehrlich sind, eigentlich freche – Forderung der „EU-Latino-Fraktion“ (Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, und auch Griechenland gehört dazu) nach Einführung der neuerdings sogenannten Corona-Bonds. Diese sind ja nichts anderes als die schon seinerzeit geforderten Euro-Bonds. Genau diese Länder haben nach der Finanzkrise nichts, aber wirklich nichts getan, um die Staatsfinanzen zu sanieren. Gemeinsam mit dem „Oberlatino“ Draghi hat man diese Länder mit billigem Geld geflutet. Die EZB verstößt damit massiv gegen geltendes Recht, siehe Maastricht-Vertrag, mit dem genau diese Vorgangsweise ausgeschlossen werden sollte. Aber was scherte das schon den Ex-Goldman-Sachs-Boy Draghi. Wieso soll ein österreichischer oder deutscher oder holländischer Maler, Schlosser, Tischler, Elektriker etc. die Schulden der Haushalte aus eben diesen „Latino-Staaten“ bezahlen? Es gehört schon eine große Portion Niedertracht von diesen „Latino-Politikern“ dazu, so etwas von jemand anderem zu fordern. Bitte schreiben Sie weiterhin dagegen an – gegen dieses unerträgliche Schmarotzertum der Südländer der EU.
Rudolf Gruber, Leonding
Erschienen am Do, 2.4.2020
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