Kurz macht neuerdings politische Fehler. Grund: Er redet zu viel! Noch vor ein oder zwei Jahren kritisierte man an ihm, er rede zu wenig, er werde zu einem „Schweigekanzler“ à la Schüssel. Kurz hat politische Gegner, aber auch Feinde, die ihn „legen“ wollen. Ein Beispiel für solche Fehler war ein Hintergrundgespräch mit Journalisten über mehrere Themen, auch über die Justiz. In der Medienbranche gelten solche Gespräche, die nicht zitiert werden sollen als „off the record“. Offenbar wurden die Infos weitergegeben, nicht an irgendwen, sondern gezielt an Medien, die den jungen Kanzler liebend gern auf den Mond schießen möchten. Die Justiz, der Parteilichkeit unterstellt wird, ist alarmiert. Die Opposition sah sofort unser Rechtssystem in Gefahr, Kurz musste sich äußern und versprach im Rahmen einer Aussprache der Justizministerin eine Aufstockung des Budgets. Kurz ist ein gewiefter Taktiker, aber kein juristisch denkender Mensch. Er sollte sich mehr zurücknehmen, auch bei sogenannten Hintergrundgesprächen. Reden ist zwar Silber, aber Schweigen ist oftmals Gold!
Dr. Josef Mannert, Wien
Erschienen am Fr, 14.2.2020
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