Auch ich bin damals 1995 leider der positiven EU-Werbung gefolgt und hatte mit Ja gestimmt, nach mittlerweile 25 Jahre Mitgliedschaft dort bin ich geläutert. Zu den vielen Meinungen dazu möchte ich noch ergänzen, dass durch diese Mitgliedschaft eine Umstellung auf eine direkte Demokratie, wenn’s von den österreichischen Parteien überhaupt zugelassen würde, ein Ding der Unmöglichkeit ist. Der simple Grund dafür ist, dass EU-Recht über nationalem steht. Vielmehr hätte Österreich sich damals für eine Stärkung der EFTA, (Schweiz, Norwegen, Liechtenstein, Island), deren Mitglied wir ja waren, einsetzen sollen. Mit der Schweiz und Liechtenstein hätten wir ein starkes Pfand bei der Kanalisierung des Transitwahns in Händen gehabt. So ist der Frust in Tirol verständlich, geht doch über den Brenner mehr Italien-Transit als über alle anderen Transitrouten dorthin zusammen. Auch der Zuzug Hunderttausender Arbeiter aus dem viel zu schnell geöffneten Osten wäre uns erspart geblieben, da bei uns anscheinend trotz aller Unkenrufe aus der Wirtschaft (Wettbewerbsbedingungen) massig Betriebsbauten auf die grüne Wiese gestellt werden, ohne zu wissen, ob genug österreichische Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Deswegen sind wir 1995 verkehrt abgebogen!
Harald Eitzinger sen., Aurolzmünster
Erschienen am Fr, 10.1.2020
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