Moderne Dieselfahrzeuge (und neuerdings auch Benziner) haben bekanntlich einen Partikelfilter (DPF) an Bord, mit dessen Hilfe der Großteil der gesundheitsgefährdenden Rußpartikel sehr effektiv aus dem Abgas gefiltert wird. So weit, so gut. Nur hilft das herzlich wenig, wenn diese Filter bei höherer Kilometerleistung voll werden und dann nicht – wie vorgesehen – ausgetauscht oder professionell gereinigt, sondern stattdessen einfach entfernt, mit dem Bohren von Löchern im Filterkörper untauglich gemacht oder durch nicht genehmigte chinesische Billigfilter ohne entsprechende Filterleistung ersetzt werden. Ab diesem Zeitpunkt sind diese Fahrzeuge dann wieder dieselben Dreckschleudern wie vor vielen Jahren. Leider hat dieses Entfernen bzw. Untauglichmachen der Filter in den letzten Jahren extrem zugenommen, sowohl gewerbliche (Taxis, Lieferfahrzeuge, Fuhrparks etc.) wie auch private Nutzer verzichten auf eine (übrigens gar nicht mehr teure) Reinigung ihres Filters, sondern verpesten stattdessen lieber unsere Umwelt wie eh und je. Wie man diesen Missstand abstellen kann? Ganz einfach, indem man die Möglichkeit des Durchschummelns bei der Pickerl-Überprüfung rigoros eindämmt, sprich die Werkstätten auffordert, genauer zu kontrollieren (Ist übrigens ganz einfach: Bei einem funktionierenden Filter gibt es hinten am Auspuff keinerlei Rußspuren, diesen ersten Check könnten somit auch Polizisten durchführen. und Verstöße dagegen auch entsprechend sanktioniert. Die zuständigen Entscheidungsträger sind nun gefordert, tätig zu werden, im Interesse unserer Gesundheit und der unserer Kinder.
Bernhard Binder, Graz
Erschienen am Sa, 4.1.2020
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