Ich freue mich darüber, dass endlich die Käfighaltung von Hühnern in Österreich verboten wurde. Allerdings ist die Freude darüber mehr als getrübt, denn nach wie vor importieren wir massenweise Hühner und Eier aus Ländern, in denen es schlimmste Käfighaltung gibt. Das trifft leider auch auf andere „Nutztiere“ zu. Wenn man diese Dinge sieht, so graust einem vor der angeblichen Wertegemeinschaft EU. Grausame Tiertransporte, Schächten, Massentierhaltung usw. gehören anscheinend zu den Werten der EU. Dafür hat man weitgehend die Tierhaltung in Zirkussen (auch bei besten Bedingungen für die Tiere) verboten und will die Haltung von Katzen durch überzogene Gesetze verbieten. Dafür haben wir eine gewaltige Mäuseplage in vielen Gegenden. Das Verfüttern von altem Gebäck und den Sautrank hat man verboten (ist in der EU Sondermüll), aber Genfutter ist erlaubt bzw. wird uns aufgezwungen. Gesunde Kräuter als Tees oder Heilmittel hat man verboten – die dürfen nur noch wenige Großkonzerne verkaufen, denn für Kleinanbieter hat man derartige bürokratische und finanzielle Hürden aufgebaut, dass nur noch die Großen wirtschaftlich überleben können – und die bestimmen natürlich als Monopolisten den Preis. Allmählich vernichtet die EU das ganze Kleingewerbe und den Mittelstand, ohne daran zu denken, dass diese Menschen den Staat mit ihren Steuergeldern erhalten. So gesehen dient das Verbot der Käfighaltung auch wieder nur den großen Konzernen, die lachend sehen, wie die Kleinen zusperren müssen, weil sie die EU-Vorschriften nicht erfüllen können. Die Großen weichen ins billigere Ausland aus, wo sich kein Mensch um die EU-Verordnungen schert.
Stephan Pestitschek, Strasshof
Erschienen am Do, 2.1.2020
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