Wenn Kanzler Kurz bei seiner Audienz mit Papst Franziskus in Flüchtlings- und Migrationsfragen Einigkeit demonstriert, ist das kein wirklich gutes Signal für Österreich. So bezeichnet der Papst quasi Grenzschutz, den jedes Land auf Verfassungsebene realisiert, mit den Worten „Gewalt ist es auch, Mauern und Barrieren zu errichten“ als illegitim und setzt mit „Sie wissen, wie Mauern enden: Alle Mauern fallen. Heute, morgen oder in hundert Jahren. Aber sie fallen. Eine Mauer ist keine Lösung“ nach. Er hebt in euphemistischer Form nur eine Seite des Problems mit „die positiven Auswirkungen auf die Gemeinschaften an den Herkunfts-, Durchreise- und Zielorten zu nutzen“ hervor. Zudem unterscheidet der Papst in seinen Ausführungen nie zwischen Migranten und Flüchtlingen, fordert eine „sichere und legale Einreise“ ebenso wie Willkommenskultur und Aufnahmebereitschaft, koste sie, was sie wolle, und erklärt, die Sicherheit der Personen sei „stets der Sicherheit des Landes voranzustellen“. Doch letztlich leben auch in den betroffenen Staaten Personen, deren Sicherheit nicht unwesentlich ist. So stellt sich also das Oberhaupt der katholischen Kirche die Bewältigung der Flüchtlingskrise auf Kosten einiger weniger Länder vor, aber auf die Idee, die Paläste des Vatikans dafür zu öffnen, ist er scheinbar noch nicht gekommen.
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