Fr, 16. November 2018

Psycho-Waffe

20.02.2008 11:22

Sprachübertragung direkt ins Gehirn möglich

Ein aufmerksamer US-Bürger hat sich einen beinahe zehn Jahre lang streng geheimen Bericht der US-Armee, der freigegeben wurde, zusenden lassen und veröffentlicht. Er gewährt erschreckende Einblicke in die Experimente der US-Regierung: Der Report aus dem Jahr 1998 beschreibt, dass die Übertragung von Sprache direkt in das Gehirn einer Zielperson per Mikrowellen möglich ist - was bereits erfolgreich getestet wurde. Ob die Forschung, die die berüchtigten "Stimmen im Kopf" suggeriert, weiterverfolgt wurde, ist indes unklar.

Die wichtigsten Symptome für Schizophrenie sind Wahnvorstellungen und akustische Halluzinationen - der Kranke hört fremde Stimmen in seinem Kopf. Genau dieses Gefühl löst die Technologie bei Unwissenden aus. "Bioeffects of Selected Non-Lethal Weapons", also Auswirkungen auf den Körper von nicht-tödlichen Waffen, beschreibt der Report der US-Armee, in dem unter anderem auch die Erhöhung der Körpertemperatur mittels Mikrowellen und die Erblindung via Laser behandelt werden.

Besonders hinterhältig an der auf die Sprache abgestimmten Mikrowellen-Technologie: Mikrofone neben der Person können die Übertragung nicht aufzeichnen, berichtet der "Danger Room" des "Wired"-Magazins - es gibt also keine Beweise. Der Bericht spricht von einem breiten Anwendungsfeld: Neben der einfachen Übermittlung privater Nachrichten - zum Beispiel an einen Gefangenen inmitten von Entführern - wird explizit die Möglichkeit erwähnt, Menschen in den Wahnsinn zu treiben: "Die Technologie kann nicht nur das Gehör beeinträchtigen, sie könnte auch zerstörerisch auf die Psyche wirken, wenn jemand plötzlich 'Stimmen im Kopf' hört."

Wie genau die Technologie funktioniert, wird nicht erläutert, sie basiert jedoch offenbar auf der Verwendung modifizierter Radargeräte. Bereits 1998, dem Zeitpunkt, an dem der Bericht verfasst wurde, sollen per Mikrowellen-Übertragung Sprachnachrichten über Hunderte Meter Entfernung direkt ins Gehirn des Empfängers gesendet worden sein. Welche Auswirkungen der technische Fortschritt von zehn Jahren auf die Technologie haben könnte und ob die Entwicklung überhaupt weiterverfolgt wurde, ist nicht bekannt.

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Gruppensieg möglich
Siegestor in Minute 93! Kroatien schlägt Spanien
Fußball International
3:0-Testspielsieg
Starke Deutsche lassen Russland keine Chance
Fußball International
Test in Dublin
Österreich-Gegner Nordirland holt 0:0 gegen Irland
Fußball International
0:0 gegen Bosnien
Ausgeträumt! Österreich für Gruppensieg zu harmlos
Fußball International
Guatemala chancenlos
Dabbur-Doppelpack bei 7:0-Sieg von Herzogs Israel
Fußball International
„Irgendwas verdeckt“
Untreue! Ex-Landesvize Pfeifenberger verurteilt
Österreich
Verfahren eingestellt
Keine Anklage gegen ORF-Moderator Roman Rafreider
Österreich
krone.at-Interview
Katzian: „Freiwilligkeit ist immer nur ein Fake“
Video Show Krone-Talk
Vor Ländermatch
Pyro-Marsch! Bosnien-Fans zündeln in Wiener City
Fußball International
„Nicht zu akzeptieren“
Ohrfeige kostet Ribery und Robben Sport-Bambi
Fußball International

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.