15.07.2003 13:33 |

Def Jam Vendetta

Rock the House, Ya!

Electronic Arts schickt Rap-Größen , welche unter dem Def Jam–Label auftreten, wie DMX, Ludacris, Method Man, NORE, Redman, Scarface, Ghostface Killah oder Capone in den Wrestling-Ring. Wilde Moves, tolle Grafik und fetziger Sound bilden den Rahmen für ein Prügelspiel der Extraklasse.
"Lets get ready to rumble!", zelebriert vonMichael Buffer unter dem frenetischen Jubel des Publikums, gefolgtvom dumpfen Aufeinanderprall zweier muskelbepackter Kämpfer,die mittels Neck Breaker, Cross-Face Chicken Wing oder Bodyslamden Ringboden erbeben lassen, das sind die bekannten Zutaten fürein klassisches Wrestling-Match.
 
Der klingende Titel "Def Jam Vendetta" ist auchsogleich Programm, wenn man sich ins Spiel stürzt. Zur Auswahlstehen, neben mehreren Mehrspielermodi, der Survival-Modus, dasKernstück, der Story-Modus, sowie ein Tutorial zur Verfügung.Das Tutorial erklärt, aufgeteilt in mehrere Kapitel in, leidernicht interaktiven, Sequenzen recht anschaulich die Spielsteuerung.Mit diesem Wissen ausgestattet, gestaltet sich der erste Versuchim Survival-Modus, bei dem sich der Spieler einen Kämpferaussucht und dann so viele Kämpfe wie möglich überstehenmuss, recht unkompliziert, auch wenn der eigene Recke anfangsmehrfach auf schmerzhafte Art und Weise Bekanntschaft mit demRingboden machen wird.
 
Der Story-Modus bietet neben einer nicht allzu spektakulärenStory, jede Menge Möglichkeiten, Bonuspunkte zu sammeln undso verschiedenste Extras, vom neuen Outfit bis hin zu Pin Up Bildern,freizuschalten. Dadurch bleibt die Motivation weiterzuspielenfast das ganze Spiel hindurch erhalten.
 
Die Steuerung stellt schon nach kurzer Eingewöhnungsphasekein Problem mehr dar. Durch geschickte Kombination der einzelnenAktionen ergeben sich vielfältige Angriffsvarianten. Je mehrsolcher Kombos der Spieler zusammenbringt, umso stärker steigtdas "Momentum" des Kämpfers und schlussendlich gelangt erin den "Blazing Mode", in dem der Gegner mit einem vernichtendenFinishing Move endgültig auf die Bretter geschickt werdenkann.
 
Durch einen erfolgreichen Pin, oder durch die Aufgabedes Gegners, wenn ein bestimmter Körperteil, etwa ein Beinoder ein Arm, solange malträtiert wurde, dass die Gesundheits-Anzeigeauf Null steht, besteht ebenfalls die Möglichkeit einen Kampfsiegreich zu beenden.
 
Die Grafiken präsentieren ziemlich detailliert,die Zwischensequenzen ansehnlich und auch die Animationen sindden Entwicklern gut gelungen. Vor allem die Finishing Moves dereinzelnen Charaktere wirken ziemlich Furcht einflössend undspektakulär.
 
Aufgrund der vorhanden Lizenz hämmern zudemals musikalische Untermalung fette Beats und fetzige Raps, derim Spiel abgebildeten Akteure, aus den Boxen.
 
Fazit:
Wrestling- oder Rap-Fans, welche von herkömmlichenWrestling-Spielen genug haben und eine neue Fight-Club ähnlicheHerausforderung suchen, werden mit diesem Spiel ihre Freude haben.Alle andere sollten vorher lieber ein Probespiel wagen.
Donnerstag, 13. Mai 2021
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