04.12.2007 13:38 |

13-Stunden-OP

Linz: Sieben von acht Fingern wieder angenäht

Chirurgische Meisterleistung in Linz: Sieben von acht fast völlig abgetrennten Fingern haben Chirurgen des Linzer Unfallkrankenhauses einem 40-jährigen Arbeiter aus Oberösterreich wieder angenäht. Der Mann war am Montag mit beiden Händen in eine Pressmaschine geraten. Bis spät in die Nacht arbeiteten zwei Operationsteams mit Hochdruck, der Marathon-Eingriff dauerte 13 Stunden.

Die Finger sind wieder durchblutet, so die Mediziner. Der Patient befindet sich aber noch auf der Intensivstation. „Nun muss man die weitere Entwicklung abwarten, dann wird sich zeigen, wie der endgültige Erfolg der Operation ist“, sagte der ärztliche Leiter des Spitals, Albert Kröpfl.

Kröpfl lobte die Zusammenarbeit mit dem Linzer Allgemeinen Krankenhaus, das vom UKH die mikrochirurgische Bereitschaft übernahm. So sei es möglich gewesen, dass sich ein großes Ärzteteam auf den Patienten konzentrieren konnte.

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