Pannenrekorde

100 Prozent mehr Hilfseinsätze!

Der heftigste Wintereinbruch im November seit fünfzig Jahren sorgte nicht nur für Schneehöhen-Rekorde - auch die Pannenfahrer wurden auf Trab gehalten: In OÖ gab es um hundert Prozent mehr Hilfseinsätze und um 200 Prozent mehr Abschleppungen. Montag Abend brach der Verkehr wegen Glatteis streckenweise völlig zusammen!

Pünktlich zum abendlichen Stoßverkehr setzte am Montag vor allem im Mühlviertel Schneefall ein. Die B 126 von Linz Richtung Bad Leonfelden war glatt: Kettenpflicht für Lkw. Doch da hingen schon zig Brummis, und Tausende Pendler standen im Stau. In Freistadt brach auf der B 38 Richtung Sandl der Verkehr zusammen, und zwischen Rohrbach und Arnreit war die B 127 staubedingt ein Parkplatz.

Ein Grund: Allen Schneewarnungen zum Trotz sind in OÖ - wie berichtet - laut ÖAMTC noch 36 Prozent der Pkw ohne Winterpneus unterwegs. Der ÖAMTC meldete Rekord-Einsätze: „Vor allem wegen der vielen Unfälle und Ausrutscher mit falscher Bereifung.“

Ähnliche Erfahrungen machte der ARBÖ - und: Bei vielen Autos wurden Scheibenwischer defekt, weil Lenker damit Nassschnee wegfegen wollten. Auch Reifenpannen häufen sich: Autolenker übersehen im Schnee Gehsteigkanten.




Foto: Peter Tomschi

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Sonntag, 13. Juni 2021
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