Fr, 22. Juni 2018

Italo-Sexsymbol

20.10.2007 19:06

Eros Ramazzotti im Interview

Eros Ramazzotti bringt am 26. Oktober ein neues Best-of-Album heraus - ein ungewöhnliches mit neu aufgenommenen Songs und einigen Überraschungsgästen. Warum er keine langweilige Hit-Sammlung wollte und wieso er weder Engel ist noch sein will, erzählt er im "Krone"-Interview.

Entspannt lehnt er sich auf der Couch zurück. Eros Ramazzotti kann sich auf den Lorbeeren von mehr als 40 Millionen verkaufter Alben ausruhen, wird seit Jahren von dem Gefühl begleitet, ein Sinnbild Italiens zu sein, das "Grande Amore"-Sexsymbol, das mit seinen Balladen Beziehungen weltweit versüßte.

An Selbstbewusstsein mangelt es ihm also nicht, jede Dame in seiner Umgebung wird abgeküsst, er zwinkert und flirtet mit der Sicherheit eines Mannes, der ein "Nein" nicht gewohnt ist. Er hat sich die größten Powerfrauen der Pop-Branche als Duettpartnerinnen angelacht: Cher, Tina Turner, Anastacia. Jetzt bewies er Mut und holte sich männliche Konkurrenz an Bord: Ricky Martin macht ihm im Video zu "Non Siamo Soli" den Rang als heißes Sexsymbol streitig. Sieh selbst:


Quelle: YouTube.com


Um die Rivalität zwischen ihm und seinem Co-Sänger weiß Eros Ramazzotti bescheid - und klingt auf einmal gar nicht mehr so selbstbewusst. "Die Frauen lieben ihn, weil er so schön mit dem Hintern wackeln kann", meint er nur lapidar. "Wir sind beide gute Sänger, auch wenn meine Stimme etwas ausgereifter ist. Unsere Stile und Temperamente sind aber ganz verschieden. Es war eindeutig eine einmalige Aktion." Klingt nicht nach großer Freundschaft. "Auch wenn ich Liebeslieder singe, ich bin doch kein Engel!", fügt er hinzu.

Diese Kooperation ist ja auch nur eine von vielen auf seinem neuen Album, das er schlicht "e2", Eros hoch zwei betitelte. Nach fast 25-jähriger Karriere fand es Eros wieder einmal an der Zeit für ein Best-of-Album. "Aber ich wollte etwas anderes machen, keine typische Greatest-Hits-Sammlung." Also gibt es auf CD 1 seine beliebtesten Ohrwürmer, so wie man sie kennt (plus vier neue Songs als Bonus).

Auf CD 2 hat er seine Lieblingssongs mit ausgewählten Künstlern neu gespielt. Bei "L'Aurora" arbeitete er mit dem hippen Wyclef Jean zusammen, bei "Fuoco nel Fuoco" greift Carlos Santana in die Saiten und "Un'Emozione per Sempre" hat dank der Chieftains plötzlich irischen Charme. Und die sind alle nicht so sexy wie Eros.

Franziska Trost

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