„Die Technologie, auf der die i-Limb-Hand aufgebaut ist, ist das Ergebnis jahrelanger Forschung und Entwicklung“, erklärt der Entwickler David Gow. Gesteuert wird die Prothese mithilfe eines intuitiven Steuersystems, das auf einem „myoelektrischen“ Signaleingang basiert. Dabei werden mittels empfindlicher Elektroden elektrische Spannungen auf der Hautoberfläche gemessen, die durch biochemische Prozesse in den Muskelzellen erzeugt werden.
Die i-Limb-Hand hat individuelle Antriebsmotoren in jedem Finger, wodurch diese unabhängig voneinander bewegt werden können. Zudem verfügt die Prothese über Drucksensibilität. Somit ist es den Prothesenträgern möglich, leicht deformierbare Gegenstände wie einen Styroporbecher in die Hand zu nehmen, ohne ihn dabei zu zerstören.
Ein Sensor ermittelt dafür den aufgewendeten Druck und stoppt die Motoren, wenn dieser groß genug ist. Ein weiterer Vorteil der neuen Prothese ist deren modularer Aufbau: Ist ein Finger defekt, so kann er für die Reparatur ausgebaut werden. Der Preis der i-limb-Prothese beläuft sich auf etwa 13.000 Euro. (pte)
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