28.06.2007 22:46 |

Vogelgrippe-Alarm

Verendeter Schwan mit dem Virus infiziert

Die Vogelgrippe rückt Österreich (wieder einmal) näher! Nach der Notschlachtung von Zehntausenden Hühnern in zwei tschechischen Betrieben wurde jetzt ein unweit der Grenze an der Tierseuche verendeter Schwan gefunden. Vorsicht ist geboten.

Der tote Schwan wurde vor wenigen Tagen im Teich des Schlosses Lednice, deutsch Eisgrub, gefunden. Bis Drasenhofen im Weinviertel (Niederösterreich), der nächstgrößeren heimischen Ortschaft, sind es per Luftlinie nur zehn Kilometer. Dass das Tier an Vogelgrippe verendet ist, steht mittlerweise schon fest.

Jetzt laufen aber Untersuchungen, ob der Schwan mit dem auch für Menschen gefährlichen Virusstamm H5N1 infiziert wurde. Wie berichtet, waren vor kurzem in einem Putenmastbetrieb 2.000 von 6.000 Tieren verendet. Auf einer zweiten Geflügelfarm sind von 27.800 Hühnern bereits 60 positiv auf das aggressive H5N1-Virus getestet worden.

Kronen Zeitung (Symbolbild)

Freitag, 25. Juni 2021
Wetter Symbol