09.04.2007 15:00 |

Gnadenlos

Bei "Osterhasen-Jagd" 16.000 Hasen erschossen

Für die Hasen in Neuseelands Otago-Provinz war Ostern alles andere als ein Fest. Die Behörden haben dort wie seit 15 Jahren zur "Osterhasenjagd" geblasen, und 16.121 mussten ihr Leben lassen.
"Weniger als im vergangenen Jahr", sagte Veranstalter Martin McPherson. Damals wurden 22.000 Langohren abgeschossen, aber die Bauern sind auch heuer zufrieden. Hasen gelten in Neuseeland als Pest, weil sie Schafen und Rindern das Gras wegfressen.


Das Städtchen Alexandra hatte rund 400 Jäger aus dem ganzen Land eingeladen. Sie verteilten sich in einem Gelände im 100-Kilometer-Radius um die Stadt und durften 24 Stunden schießen, was ihnen vor die Flinte hoppelte. Die Jäger posierten anschließend stolz mit ihrer Beute vor den Kameras.