Energiesparmesse

Gewusst wie bei der Energie

„Ich habe mir eine Eigentumswohnung aus den Sechziger Jahren gekauft und muss jetzt Heizung, Böden, Fenster und Türen neu machen. Aus Erfahrung weiß ich, dass einem die Handwerker oft nur sagen, was es nicht gibt und was angeblich nicht geht“, berichtet eine hübsche Aschacherin, warum sie zur von der „Krone“ präsentierten Energiesparmesse nach Wels gepilgert ist: „Hier kann ich mir in Ruhe alles ansehen und die Angebote der Firmen vergleichen.“

Die junge Frau bringt genau auf den Punkt, warum so viele Besucher nach Wels kommen: Die Energiesparmesse trumpft traditionell mit Information und Beratung auf. „Wir haben einen Um- und Weiterbau, kommen wegen Solar- und Pelletsheizungen“, erklärt Rudolf Kreuzmayr aus Prambachkirchen, der samt Familie gustiert.

„Bisher haben wir mit Holz und Koks geheizt, überlegen jetzt, wie wir die Heizung umstellen sollen. Der Koks wird ja immer teurer. Wir wollen uns über Wärmepumpen informieren“, erzählt ein Ehepaar aus Gramastetten.

Die auf Wärmepumpen spezialisierte Firma m-tec aus Arnreit kennt auch die Kehrseite der Medaille: „Wir haben große Probleme, die Anfragenflut zu bewältigen“, berichtet Klemens Mittermayr: „Allein im Vorjahr hatten wir 1200 Anfragen. Dabei machen wir kaum Werbung, wurden durch Mundpropaganda bekannt.“

Ein Riesen-G´riss herrscht beim großen „Krone“-Corner in der Boschhalle um die tollen Abonnenten-Geschenke.

Energie-STARS
Zum dritten Mal vergaben das Land und der Energiesparverband in Wels die „Energie-Stars“: Die HS Munderfing wurde für ihr Energiesparkonzept ausgezeichnet. Die Stadt Enns hat den CO2-Ausstoß bei zehn Gemeindeobjekten um 73 Prozent verringert. Die Polizeiinspektion Pregarten wurde als Passivhaus errichtet. Bei einem Bürohaus in Hagenberg heizt der Computer, und in Molln wohnt eine Familie in einem Passivhaus in Ökobauweise.

 

 

Foto: Chris Koller

Samstag, 08. Mai 2021
Wetter Symbol