Juwelier ausgeraubt

Uhrenräuber hinterlassen DNA-Spuren

Österreich
20.02.2007 20:00
Die zwei flüchtigen Täter, die am Montagabend bei einem Wiener Innenstadt-Juwelier rund 20 Nobeluhren geraubt haben, haben am Tatort DNA-Spuren zurückgelassen. Einer der Kriminellen verlor auf der Flucht eine "Russenmütze", die nun untersucht wird. Mit einem schwarzen Revolver bewaffnet hatten die etwa 40 Jahre alten Männer "Rolex" und "Patek Philippe"-Zeitmesser im Wert von rund 300.000 Euro erbeutet.

Die Räuber betraten das Uhrengeschäft des Schmuckhandels Schullin am Kohlmarkt um 17.35 Uhr. Eine Angestellte und einen Kunden zwangen sie, sich auf den Boden zu legen; ein zweiter Verkäufer musste für das Duo die Uhren aus dem Schaufenster holen.

Das ging dem unbewaffneten Täter offenbar zu langsam: Er legte selbst Hand an und nahm weitere Zeitmesser aus den Vitrinen. Noch während des blitzschnellen Überfalles gelang es einem Angestellten, den Alarm auszulösen, berichtete die Polizei.

"Ich hatte solche Angst! Ich habe gebetet, dass alles schnell vorbeigeht. Jede Sekunde kam mir vor wie Stunden", so die 36-jährige Angestellte C.P., die auf dem Boden liegend ausharren musste.

Laut Videoaufzeichnung sind beide Täter etwa 1,70 Meter groß. Der Russenmützen-Träger ist demnach schlank, mit auffallend schmalem Gesicht, unreiner Haut und starken Falten. Er trug eine dunkle Jacke mit hellem Pelzkragen und dunklen Lederhandschuhen. Sein bewaffneter Komplize soll von mittlerer Statur mit rundlichem Gesicht sein. Bekleidet war er mit einer mittelbraunen kurzen Lederjacke, dunkler Schirmkappe und dunklen Handschuhen.

Mit einer ausgesetzten Belohnung von zehn Prozent des Verkaufswertes will man nun zusätzlich Druck auf die Uhrenräuber ausüben.

Symbolbild

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