Der Oberösterreicher war Freitag früh von der Talstation Wurzeralm bei Spital am Pyhrn alleine zu einer Skitour aufgebrochen. Als er nicht zurückkehrte, wurde eine Suchaktion gestartet. 40 Einsatzkräfte durchkämmten am Samstag das Gebiet. Die Hoffnung, dass sich der 47- Jährige in einer Hütte in Sicherheit gebracht haben könnte, zerschlug sich rasch. Am so genannten Rossarsch hatte sich der Mann noch in das Gipfelbuch eingetragen, dann verlor sich die Spur.
Wetter machte Suche zwei Tage lang unmöglich
An den darauf folgenden Tagen mussten die Rettungsmannschaften im Tal bleiben. Sturm und Lawinengefahr machten einen Aufstieg zu gefährlich. Erst am Dienstag wurde die Suche wieder aufgenommen. 63 Bergretter und acht Alpinpolizisten waren im Einsatz, Unterstützung erhielten sie von einem Hubschrauber des Innenministeriums und einer Lawinenhunde-Staffel. Bis zuletzt hoffte man, der routinierte Tourengeher könnte sich in den Schnee eingegraben oder biwakiert und so überlebt haben.
Symbolbild
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