25.01.2007 19:22 |

Krieg wegen Wasser

Trockenheit steigt: Weltkrieg befürchtet

In den ohnehin schon trockenen Erdregionen wird der Niederschlag im 21. Jahrhundert generell abnehmen. Davon ist das Klimaforschungsgremium der UNO in Genf überzeugt. Experten sprechen sogar von "Wasserstress" und arbeiten schon jetzt daran, einen Weltkrieg um die Ressource zu verhindern.

Steigende Temperaturen und höhere Verdunstungsraten kurbeln den Wasserkreislauf zwar stark an und bringen mehr Regen, jedoch nicht in ohnehin schon wasserarme Regionen. Besonders betroffen sind Nord- und Südafrika, Mittelamerika, die USA, große Teile Australiens, der nahe Osten sowie der Mittelmeerraum.

Hier wird der so genannte "Wasserstress" deutlich zunehmen. Er ist dann groß, wenn nicht mehr Süßwasser verfügbar ist, als Bewohner aus ihren Flüssen schöpfen. Laut Studien der deutschen Universität Kassel leben 2,3 Mrd. Menschen unter solchen Bedingungen. Im Jahr 2067 werden es mehr als 5,7 Mrd. sein. "Die Konflikte, die wir heute beim Erdöl haben, wird es in zwei bis drei Generationen auch beim Wasser geben", erklären Experten. Sie suchen bereits nach politischen Lösungen, bisher ohne Erfolg.