18.12.2017 11:05 |

Dealer in Haft

Mädchen sollen Kokain mit Sex bezahlt haben

Polizisten haben in Salzburg einen 37-jährigen Drogenhändler verhaftet. Der Dealer steht unter Verdacht, an zwei minderjährige Mädchen Kokain weitergegeben und als Gegenleistung sexuelle Leistungen in Anspruch genommen zu haben. Er wurde in die Justizanstalt Puch-Urstein eingeliefert.

Der arbeitslose Kroate war bereits im Herbst 2016 ins Visier der Ermittler geraten, weil er regelmäßig Suchtmittel an auch sehr junge Abnehmer verkauft hat. Nach umfangreichen Ermittlungen fand am 13. Dezember eine Hausdurchsuchung in seiner Wohnung in Kuchl im Tennengau statt.

Wie die Polizei nun berichtete, wurden dabei an verschiedenen Stellen insgesamt ein halbes Kilo Cannabisblüten und 350 Gramm Kokain in mehreren Säckchen gefunden. Der Mann hatte die Drogen etwa im Schlafzimmer, im Keller oder auf der Terrasse deponiert.

Bargeld und Drogen sichergestellt
Der Straßenverkaufswert der sichergestellten Suchtmittel liegt bei rund 50.000 Euro. In seiner Hosentasche hatte der Kroate mehr als 4000 Euro in bar. Die Herkunft des Geldes konnte der 37-Jährige, der seit mehreren Jahren über kein reguläres Einkommen verfügt, gegenüber den Ermittlern nicht plausibel erklären. Die Polizisten stellten neben dem Suchtgift auch das Bargeld, ein Mobiltelefon und eine Suchtgiftwaage sicher.

"Sehr intensive Verbindung" zu Mädchen
Der Kroate dürfte laut Polizei "in sehr intensiver Verbindung" zu mehreren Mädchen im Alter von 13 bis 16 Jahren aus überwiegend schwierigen Familienverhältnissen stehen. Zwei junge Frauen bezeichneten den Mann in ihren Aussagen teilweise als ihren Ersatzvater, er dürfte sie immer wieder auch finanziell unterstützt haben.

Gleichzeitig boten sie dem Drogendealer aber auch sexuellen Handlungen als Gegenleistung für Kokain an. Laut Polizeisprecherin Irene Stauffer müssen noch weitere Mädchen und die ausgeforschten Abnehmer des 37-Jährigen einvernommen werden.

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