Massen-Bio statt Öko

Brüssel attackiert jetzt unsere Biobauern!

Wirtschaft
25.11.2017 16:21

Gegen den Willen heimischer Biobauern hat sich jetzt eine Mehrheit der EU-Staaten unter das Joch der Brüsseler Agrarbürokratie zwingen lassen. Die neue Öko-Novelle bringt großes Tierleid und "Massen-Bio" in Ställe.

Während REWE-Chef Frank Hensel mit der Ersteigerung des raren, reinrassigen Pinzgauer Zuchtstieres "Reingold" im Salzburger Maishofen neuerlich das Artenvielfalt-Engagement der Biomarke "Ja! Natürlich" stärkte, wurde von der EU Umstrittenes beschlossen.

REWE-Chef Frank Hensel (rechts) mit dem Zuchtstier "Reingold" (Bild: REWE Group)
REWE-Chef Frank Hensel (rechts) mit dem Zuchtstier "Reingold"

"Massen-Bio" statt Öko
Die Öko-Novelle erlaubt unter bestimmten Umständen die blutige Schnabel-Kürzung bei Küken. Sogar Geflügel-Qual ist nicht mehr ausdrücklich verboten. Zehntausende Hennen dürfen in Massentierhaltung ohne Grünauslauf gehalten werden. Eine betonierte (!) Freifläche genügt künftig, so sie überdacht ist. Heimische Biobauern und Lebensmittelmärkte bleiben aber bei Österreichs weltweit vorbildlichen Standards.

(Bild: APA/dpa-Zentralbild/Patrick Pleu)

Unkrautmittel Glyphosat in Kräutertees
Inzwischen gibt es einen neuen Glyphosat-Alarm. Laut dem Agrarexperten Jens Karg kommt das Unkrautmittel jetzt sogar in vielen Kräutertees vor. Bio-Tees sind aber sauber.

Mark Perry, Kronen Zeitung

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