Mi, 21. November 2018

Interne Machtkämpfe

24.11.2017 11:55

Afghanistan: IS enthauptet 15 eigene Kämpfer

Die Terrormiliz IS hat in Afghanistan am Donnerstag 15 ihrer eigenen Kämpfer abgeschlachtet. Es soll zu internen Machtkämpfen gekommen sein, teilte die lokale Regierung mit. Ein Statement oder eine Bestätigung des IS zu den Hinrichtungen gibt es noch nicht.

Die Provinz Nangarhar, in der sich das Blutbad ereignete, ist eine Hochburg der Terrormiliz. Im Distrikt Achin kam es zu den Tötungen der eigenen Soldaten. In Afghanistan ist der IS seit seinem Auftauchen im Jahr 2015 neben den Taliban zur gefährlichsten Terrorgruppe geworden.

Zahl der US-Bomben verdreifacht
Im Kampf gegen den Terror wird die US-Luftwaffe in diesem Jahr etwa dreimal so viele Bomben über Afghanistan abwerfen wie noch 2016. Neue Statistiken zeigen bis Ende Oktober schon 3554 "abgefeuerte Waffen" (number of weapons released). Im ganzen vergangenen Jahr hatte die Luftwaffe 1337 Munitionsabwürfe registriert.

Die Anzahl der US-Luftangriffe auf radikalislamische Taliban, die mittlerweile wieder rund 13 Prozent des Landes kontrollieren oder beeinflussen, und Stellungen des IS steigt seit Monaten rasant. Bis Mitte Oktober waren es nach Militärangaben schon rund 2400 (2016: rund 1000). Aber auch die noch im Aufbau befindliche afghanische Luftwaffe fliegt Angriffe. Jüngst hatten die USA dem afghanischen Militär die ersten von 159 Kampfhubschraubern des Typs Black Hawk übergeben.

Drogenlabore im Visier der US-Luftwaffe
In der Nacht auf Montag hatten die US- und die afghanische Luftwaffe zum ersten Mal auch Drogenlabore in der südafghanischen Provinz Helmand angegriffen, um, wie Nato-Oberbefehlshaber John Nicholson sagte, finanzielle Ressourcen der Taliban zu zerstören. Helmand ist das Zentrum des Schlafmohnanbaus in Afghanistan, der 80 bis 90 Prozent allen Opiums der Welt hervorbringt, und eine Hochburg der Taliban.

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