23.09.2017 12:16 |

Profitabler Weg

Champagner-Taufe für atombetriebenen Eisbrecher

Mit einer feierlichen Champagner-Taufe hat Russland am Freitag den atombetriebenen Handelsflotten-Eisbrecher "Sibir" zu Wasser gelassen. Das mehr als 173 Meter lange Schiff ist das zweite einer Dreier-Flotte, die über die Nordostpassage im Nordpolarmeer Güter - vor allem Öl - nach Südostasien transportieren soll.

Die "Sibir" lief in St. Petersburg vom Stapel, wo sie gebaut wurde. Ein orthodoxer Priester segnete das Schiff. Es kann bis zu drei Meter dickes Eis brechen. Fertiggestellt sein soll es 2020 - die "Arktika", die im vergangenen Jahr getauft worden war, 2019.

Die Nordostpassage verbindet Atlantik und Pazifik über das Nordpolarmeer. Die Klimaerwärmung macht es mittlerweile möglich, im Sommer diesen Seeweg zu wählen. Nun will die russische Handelsmarine die Passage das ganze Jahr über nutzen. Die Fahrt ist zwölf bis 15 Tage kürzer als die traditionelle Route über den Suez-Kanal und damit wirtschaftlich profitabel.

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