Mo, 25. Juni 2018

Wurde entschärft

21.09.2017 20:58

Fliegerbombe in Wien sorgte für Großeinsatz

Der Fund einer Fliegerbombe hat am Donnerstagabend in Wien-Liesing für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt: Da das explosive Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg noch scharf war, musste das ganze Areal weiträumig abgesperrt werden. Auch die U6-Station Alterlaa sowie angrenzende Wohnhäuser wurden geräumt. In den Abendstunden konnte das Weltkriegsrelikt schließlich entschärft und abtransportiert werden, die Anrainer konnten wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren.

Gefunden wurde der Sprengkörper gegen 16.45 Uhr bei Grabungen in der Rößlergasse unweit der Trasse der U6. Die Polizei war mit einem Großaufgebot an Kräften vor Ort und sicherte das Areal ab. Laut Sprecher Harald Sörös wurde das Gelände wegen der Größe der Bombe großflächig abgesperrt. Umfangreiche Evakuierungen der U-Bahn-Station sowie angrenzender Wohnhäuser waren notwendig.

Zünder in schlechtem Zustand
Auch die Feuerwehr wurde alarmiert. Sprengstoffexperten des Entminungsdienstes konnten die aus den USA stammende 250-Kilogramm-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg schließlich am späten Abend entschärfen. Informationen der "Krone" zufolge hatte die Bombe zwei Zünder, die beide in schlechtem Zustand waren.

Linie U6 unterbrochen
Die Linie U6 verkehrte während des Einsatzes nur zwischen Floridsdorf und Am Schöpfwerk. Seitens der Wiener Linien war empfohlen worden, auf die S-Bahn oder andere öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Auch ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet. Auf der ebenfalls gesperrten Altmannsdorfer Straße hatte sich der Katastrophenzug der Wiener Berufsrettung aufgebaut. Auch ein Zelt für 120 Personen zur Betreuung der Anrainer war aufgestellt worden. Dazu hatten die Wiener Linien vier Gelenkbusse abgestellt.

Durch die Sperre der Altmannsdorfer Straße und der Anton-Baumgartner-Straße war es zu umfangreichen Staus gekommen. Betroffen war vor allem der Altmannsdorfer Ast. Die Sperren konnten kurz nach 20.30 Uhr wieder aufgehoben werden.

 krone.at
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