Mi, 12. Dezember 2018

Millionen betroffen

09.09.2017 19:15

Florida: Banges Warten auf Mega-Hurrikan "Irma"

In Florida wächst die Sorge vor dem herannahenden Mega-Hurrikan "Irma". Laut den Vorhersagen könnte das Zentrum von "Irma" am frühen Sonntagmorgen Ortszeit (etwa Sonntagmittag MESZ) auf der Inselgruppe Florida Keys auf Land treffen. Dann könnte der Sturm auf dem Festland der Halbinsel nach Nordwesten abschwenken, die Westküste hinaufziehen und damit zumindest die Metropolregion Miami vom Schlimmsten verschonen. Rund 6,3 der fast 21 Millionen Einwohner Floridas wurden am Samstag aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.

"Irma" hat sich bei ihrem Zug Richtung Florida abgeschwächt, gilt aber noch immer als sehr gefährlich. Das US-Hurrikanzentrum stufte den Sturm am Samstag in die Kategorie 3 der fünfstufigen Skala hinab. Die Meteorologen warnten davor, dass er wieder an Stärke gewinnen könne, bevor er auf die Florida Keys trifft. Die Inselgruppe mit ihren rund 70.000 Einwohnern liegt vor der Südspitze des Bundesstaats.

Häftlinge aufs Festland verlegt
Wegen des Hurrikans verlegten die US-Sicherheitsbehörden am Samstag Gefängnisinsassen von den Florida Keys auf das Festland. Die 460 Häftlinge wurden mit Bussen nach Palm Beach County gebracht. "Es ist eine harte Angelegenheit, so viele Insassen so schnell zu verlegen", erklärte der örtliche Sheriff Rick Ramsay.

Kuba kam relativ glimpflich davon
In der Nacht auf Samstag war das Zentrum von "Irma" auf den Camagüey-Archipel an der Nordküste Kubas getroffen. Danach zog der Sturm mit der Kategorie 4 mit bis zu 200 Stundenkilometern an Kuba entlang. Die Behörden meldeten starke Regengüsse, umgestürzte Bäume und beschädigte Gebäude. Meldungen über Tote lagen nicht vor. Zehntausende Menschen waren zuvor in Sicherheit gebracht worden.

Zahlreiche Todesopfer auf Karibikinseln
Der Wirbelsturm hatte in den vergangenen Tagen bereits auf mehreren Karibikinseln schwere Verwüstungen angerichtet und mindestens 25 Menschen getötet.

 krone.at
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