07.12.2006 18:25 |

Geschenke-Kauf

Handelsketten locken mit Rabatten am 8. Dezember

Der Feiertag am 8. Dezember ist heuer wohl ein "Großkampftag" im Weihnachtsgeschäft: Mit Rabatten wollen Sporthändler die wetterbedingte Flaute ausgleichen, auch Lebensmittelketten oder Möbelhäuser jagen so nach Kunden.

Während Billa schon am Donnerstag mit 10% Preisnachlass für Vorteilsclub-Mitglieder vorprescht, konzentrieren sich die Konkurrenten voll auf den Feiertag.

Die 15 Prozent Rabatt bei Zielpunkt kontert etwa Spar mit einem Gutschein über 8 Euro für Einkäufe über 100 Euro. Auch andere Branchen wie Möbel (10 Prozent bei Leiner, 10-Euro-Gutschein bei kika) oder Autozubehör (8 Prozent bei Forstinger) geben's an diesem Tag deutlich billiger. Und die Sportketten versuchen, den fehlenden Schnee mit um bis zu 50 Prozent fallenden Preisen für Wintersportbekleidung oder bei Skiern auszugleichen.

Schon in den letzten Jahren wurde der 8. Dezember neben den vier Samstagen zum wichtigsten Tag im Weihnachtsgeschäft. Insgesamt dürften wir heuer rund 1,6 Milliarden Euro für Geschenke ausgeben, rund 2,5 Prozent mehr als 2005. Bewegung kommt nun auch in die Debatte um die Sonntagsöffnung. Der SP-Wirtschaftsverband fordert eine Freigabe für kleinere Familienbetriebe.

Von Christian Ebeert

Donnerstag, 13. Mai 2021
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