Fr, 17. August 2018

Visionärer Thriller

25.08.2017 16:54

So schnell könnte Trump den Atomkrieg auslösen

Der Atomkrieg-Poker zwischen Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ist zwar leicht entschärft, aber noch lange nicht ausgestanden. Wie leicht es wirklich noch knallen könnte, hat ein Insider schon kurz nach Trumps Wahl in einem visionären Thriller beschrieben - nahe beklemmender Realität.

Die Horror-Vision auf über 400 Seiten hat der preisgekrönte Journalist Jonathan Freedland unter dem Pseudonym Sam Bourne veröffentlicht: "Der Präsident - Kann ihn jemand stoppen, bevor er den 3. Weltkrieg auslöst?"

Der Präsident in seiner Macho-Ehre tief verletzt
Zum Inhalt des Thrillers: Der US-Präsident erleidet einen nächtlichen Wutanfall, weil der nordkoreanischen Machthaber eine Salve aus ätzendem Spott und Hohn über ihn goss, wie: "Feigling mit kleinen Händen." So etwas, sagt man, sei für einen Macho absolut unerträglich. Der Präsident brüllt und tobt und ruft nach dem Atomcode, der den Countdown für den Start der Raketen in Kraft setzt.

Der Adjutant zögert und zögert mit der Herausgabe des Codes, vor allem wegen juristischer Bedingungen ("Erlaubnis nur für Gegenschlag, nicht für Angriff"). Er gehorcht schließlich doch nach heftigen Auseinandersetzungen, flüchtet aber zehn Sekunden vor dem Feuerbefehl an die Raketen verzweifelt in die Notlüge, Nordkorea habe sich inzwischen entschuldigt. Der herbeigeeilte Verteidigungsminister kann den Atomcode gerade noch außer Kraft setzen.

Ein US-Präsident als Sicherheitsrisiko
Da aber klar wird, dass die Fake News von der Entschuldigung aus Nordkorea nicht halten können, wächst in der Regierung und in einem Teil der Mannschaft im Weißen Haus die Verschwörungsabsicht, den offensichtlich grenzwertigen Präsidenten als nationales Sicherheitsrisiko aus dem Weg zu räumen (der Orginaltitel des Thrillers lautet nicht zufällig: "To Kill the President"). Wie das genau abläuft, wollen wir denn doch nicht verraten. Der Thriller endet jedenfalls mit einem unerwarteten Schluss.

Kurt Seinitz, Kronen Zeitung

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