Sa, 18. August 2018

Martyrium für Frau

07.08.2017 22:22

Nach Mückenstich: Arm und beide Beine amputiert

Ein simpler Mückenstich hat für eine Kölnerin zu einem wahren Martyrium geführt: Der 43-jährigen Reinigungskraft mussten nach einer Woche im Koma der linke Unterarm und beide Beine amputiert werden. Die Ärzte vermuten eine Streptokokken-Infektion, die zu einer Blutvergiftung führte.

Die 43-Jährige hatte den Müll herausgebracht, als sie von der Mücke gestochen wurde. "Ich habe sofort eine Beule bemerkt. Dann wurde mir schwindlig und kalt, ich bekam Gliederschmerzen. Meine Kollegin rief einen Rettungswagen", schilderte die Frau den Vorfall gegenüber dem Kölner "Express".

Von Ärzten nach Hause geschickt
Nach einer Untersuchung in der Notaufnahme wurde sie wieder nach Hause geschickt - für ihren Ehemann bis heute unverständlich. Da es seiner Frau danach immer schlechter ging, brachte er sie erneut ins Spital, wo sie sofort auf die Intensivstation verlegt wurde.

Kurz darauf fiel sie ins Koma, aus dem sie erst eine Woche später erwachte. Der Arzt überbrachte ihr dann die schockierende Nachricht, dass ihr linker Unterarm und ihre Beine nicht mehr zu retten seien und amputiert werden müssten.

"Hey, ich habe überlebt, ich bin noch da!"
"Das ist ein Scheißgefühl", erklärte sie gegenüber dem "Express". Allerdings fasste sie auch bald wieder Lebensmut: "Ich habe das schnell akzeptiert und mir gedacht: Hey, ich habe überlebt, ich bin noch da! Das hat mich aufgebaut. Da lernte ich das Leben neu zu schätzen."

 krone.at
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