Fr, 22. März 2019
28.07.2017 06:00

Rasur am Hinterkopf

Hype um "Fidget Spinner" kennt keine Grenzen mehr

Millionenfach sind die "Fidget Spinner" diesen Sommer bereits über den Ladentisch gewandert. Der Hype um das Trendspielzeug kennt dabei keine Grenzen mehr: Hartgesottene Fans lassen sich den Kreisel sogar bereits auf den Hinterkopf rasieren. Dabei war der Run auf die rotierenden Dinger keineswegs im Vorhinein absehbar.

"Das ist ein Sommermärchen für Kids und den Spielwareneinzelhandel", schwärmt ein deutscher Branchenexperte über den "Fidget Spinner". Gleichzeitig sei das Trendspielzeug aber auch bestes Beispiel dafür, dass Supertrends nicht in den Marketinglaboren der Spielwarenkonzerne entstehen, "sondern aus dem Nichts kommen". "Für den 'Fidget Spinner' gibt es weder eine Marketingkampagne noch einen Masterplan. Da wurde einfach drauf los produziert."

"Da wird irgendwo auf einem Schulhof eine kleine Flamme entfacht, da findet einer so einen 'Fidget Spinner' cool - und dann wollen ihn andere auch. Und schon wird daraus ein großes Feuer", erklärt der Geschäftsführer des Bundesverbands der deutschen Spielwarenindustrie, Ulrich Brobeil, den Hype dieses Sommers.

Sehen Sie hier: Eigener Song für den "Fidget Spinner"

Russland prüft Gefährlichkeit der "Fidget Spinner"
Dass solche Trends aber auch immer skurrile Blüten treiben, zeigt die politische Diskussion über "Fidget Spinner" in Russland. Demnach würden die Handkreisel bewusst von der Opposition eingesetzt, um vor allem Kinder in "eine Art von Hypnose" zu versetzen.

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