Di, 16. Oktober 2018

Ärger am Bankomat

18.07.2017 14:55

Nix ausgespuckt, aber abgebucht

400 Euro, damit es sich auszahlt, hob der Klagenfurter an einem Bankomat in Spanien ab, um für seinen weiteren Jakobsweg gerüstet zu sein - doch der Automat spuckte kein Geld aus. Trotz eines Gesprächs mit den Bankangestellten wurde der Betrag abgebucht. Freunden des Bankomat-Opfers erging es ebenso.

"Ich bin skeptisch bei solchen Geräten, aber in Spanien, dachte ich, wäre das praktisch", so der Klagenfurter, der auf der Pilgerreise einen Bankomat bediente, keine Fehlermeldung bekam, aber auch kein Geld. Sofort sprach er mit den Bankangestellten, aber in einer Fremdsprache sei das schwierig: "Meine Tochter kann gut Englisch, ich habe sie angerufen, sie hat mit denen geredet. Doch die 400 Euro wurden abgebucht."

Zurück in Kärnten wurde er bei seiner Bank vorstellig. Das Geld wurde auf sein Konto rücküberweisen - kurz darauf aber wieder abgebucht. "Denn die Spanier sagen, es sei ausbezahlt worden. Aber es ist ja keines herausgekommen! Das müsste der Automat ja mitzählen!"

Grundsätzlich müssen alle am Bankomatsystem beteiligten Banken bei Reklamationen Belege für die Auszahlung vorweisen. Wer das Geld nimmt, ist für die Bank unerheblich. Daher raten alle Banken: Lassen Sie sich nicht ablenken, stecken Sie Ihr Geld bewusst ein! Wird wirklich nichts ausbezahlt, ist dies vor Ort zu reklamieren und alles zu notieren. Die Hausbank unterstützt bei der Reklamation. Darauf setzt nun unser Pilger.

Christina Kogler, Kärntner Krone

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